Schnelles Internet im Bocholter Außenbereich

Gerade in ländlichen Bereichen ist die Anbindung ans schnelle Internet oft unzureichend. Die herkömmlichen Telefonanschlüsse über Kupferkabel stoßen aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften vor allem bei langen Leitungswegen schnell an Ihre Grenzen. Eine moderne und zukunftsorientierte Breitbandversorgung lässt sich daher mit den alten, kupferbasierten Netzen nicht verwirklichen.

Ein neues Netz muss her!
Glasfaserverbindungen sind schon heute bis in den Gigabitbereich ausbaufähig und für lange Übertragungswege bestens geeignet. Dennoch kommt der Breitbandausbau in den ländlichen Regionen nur schleppend voran. Hauptgrund dafür ist die geringe Wohndichte, die den Netzausbau sehr kostenintensiv und somit häufig unwirtschaftlich macht.

Um die Erschließung der neun unterversorgten Außenbereiche im Bocholter Stadtgebiet zu ermöglichen, hat das Land Nordrhein-Westfalen nun Fördermittel bereitgestellt. Als unterversorgt und somit förderfähig gelten dabei Anschlüsse, deren maximale Datenübertragungsrate unter 30 Mbit/s liegt.

Ausbaukonzept bis Juli 2021
Anfangs werden die ländlichen Bereiche in Biemenhorst und Stenern erschlossen. Sie liegen stadtnah und somit in der geografischen Nähe zu bereits vorhandenen Glasfaserleitungen. In Biemenhorst gilt es, rund 20 Kilometer Glasfaserkabel für etwa 40 Wohneinheiten zu verlegen, in Stenern rund 67 Kilometer für etwa 170 Wohneinheiten. Die sieben weiteren Ausbaugebiete folgen, sobald auch hier die Ausschreibungs- und Vergabeverfahren abgeschlossen sind.

Im Rahmen unserer Vermarktungsaktionen schreiben wir die Eigentümer der förderfähigen Gebäude frühzeitig an und laden sie zu einer Informationsveranstaltung für das jeweilige Ausbaugebiet ein.

Bitte beachten Sie auch unsere FAQs mit weiteren Informationen zum Thema Außenbereich.

Ausbaugebiete im Bocholter Außenbereich


Glasfaserhausanschluss einer förderfähigen Immobilie

Nutzen Sie jetzt Ihren Doppelvorteil:
1. Durch die Förderung haben Sie jetzt die Chance auf einen modernen Glasfaseranschluss im Bocholter Außenbereich.
2. Der geförderte Hausanschluss ist bis zu einer Läge von maximal zehn Metern kostenlos.

Darüber hinausgehende Längen kann der Eigentümer in Eigenleistung erstellen oder der BEW in Auftrag geben. Das zusätzliche Material (Leerrohr) wird von der BEW kostenpflichtig zur Verfügung gestellt.

Folgende Leistungen sind bei einem geförderten Hausanschluss kostenlos enthalten:

•    Die Erstellung des Glasfaserhausanschlusses. Hierzu werden maximal zehn Meter Leerrohr zwischen der Grundstücksgrenze, die an der Glasfaser-Haupttrasse liegt, und der Hauswand verlegt.

•    Material: Leerrohr und Glasfaser (maximal zehn Meter)

•    Die Hauseinführung durch die Außenwand.

•    Das Einbringen der Glasfaser in das Leerrohr.

•    Die Installation der Spleißbox als Netzabschlusspunkt innerhalb des Gebäudes. Der Montagepunkt wird mit dem Kunden vereinbart und befindet sich in unmittelbarer Nähe (max. 1 Meter) zur Hauseinführung.

Die beigestellten Bauteile verbleiben im Eigentum der BEW. Zusätzliche Leistungen erfolgen auf Anfrage und mit schriftlicher Vereinbarung. Die einmaligen Bereitstellungskosten betragen 49,90 Euro und sind nicht in der Förderung enthalten.

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