Trinkwasserqualität

Aufbereitungsstoffe, die bei der Aufbereitung des Trinkwassers verwendet werden

Die Trinkwasserverordnung regelt die Qualitätsstandards des Trinkwassers. Gemäß § 21 Abs. 1 müssen die Wasserversorger bekannt geben, welche Aufbereitungsstoffe verwendet werden. Als zugelassene Stoffe setzt die BEW bei der Trinkwasseraufbereitung Sauerstoff, Luft und Natronlauge ein. Das Wasser ist von Natur aus mikrobiologisch unbedenklich und wird daher ungechlort verteilt. Chlor wird nur in einzelnen Störfällen zur Desinfektion eingesetzt. Die BEW informiert die Betroffenen in diesen Fällen gesondert. 


Härtebereich des Trinkwassers

Zum Schutz der Gewässer hat der Gesetzgeber das Wasch- und Reinigungsmittelgesetz erlassen. Zur gewässerschonenden Anwendung ist die auf dem Waschmittelpaket aufgedruckte Dosiervorschrift für den jeweiligen Härtebereich zu beachten:

  • Waschmaschine: Das Trinkwasser entspricht dem Härtebereich mittel [2,3 Millimol je Liter (mmol/l) Calciumcarbonat gleich 13 Grad deutscher Härte (°dH)].
  • Spülmaschine: Das Trinkwasser enthält 2,3 mmol/l Erdalkalien. 

Trinkwasserqualität

Das Trinkwasser kann unbedenklich für die Zubereitung von Säuglingsnahrung genutzt werden. In allen Bocholter Stadtteilen wird Trinkwasser in gleicher Qualität geliefert (siehe Analyse). Einzige Ausnahme sind wenige grenznahe Haushalte. Hier wird niederländisches Wasser mit ebenso guter Qualität verteilt. Die Beschaffenheit des Trinkwassers kann sich in Störfällen ändern. Eine Haftung aus den Analysewerten muss deshalb ausgeschlossen werden. Einen Auszug aus den Trinkwasseranalysen erhalten Sie nachfolgend.

Qualität des Bocholter Trinkwassers

Gewässerschutz

Allgemeine Informationen zum Gewässerschutz erhalten Sie hier:
www.wasser-und-pflanzenschutz.de