Energie- und Wasserspartipps

Zahlen und Fakten

Durchschnittsverbrauch je BEW-Haushaltskunde*
Strom 3.300 kWh
Erdgas 23.100 kWh
Trinkwasser 86 m³

 *Datenbasis 2010


Elektrische Geräte

  • Stand-by-Funktion
    Elektrische Geräte mit einer Stand-by-Funktion sollten beim Verlassen der Wohnung ausgeschaltet werden. Der Stand-by-Modus verbraucht unnötig viel Strom. Wirkungsvolle Abhilfe schaffen hier Power-Safer.
  • Receiver / Musikanlagen
    Oben genannte Geräte ohne einen separaten Ausschalter sollten vom Netz getrennt werden. Dies kann z.B. durch eine Verteilerleiste mit Schalter erreicht werden.

Kühl- und Gefriergeräte

  • Neukauf
    Beim Neukauf sollte auf besonders sparsame Geräte geachtet werden. Die aufgezählten Haushaltsgeräte sind dabei mit über 20 % die größten Stromverbraucher im Haushalt.
  • Abtauen
    Kühl- und Gefrierschränke sollten nach gewisser Zeit abgetaut werden. Je größer die innenliegende Eisschicht, um so mehr Energie zur Kälteerzeugung wird benötigt.
  • Inhalt
    Es sollte darauf geachtet werden, dass keine heißen Speisen im Kühl- oder Gefrierschrank abgekühlt werden. Der Stromverbrauch für diese Praktiken ist sehr hoch, da die Steuerung des Kühlschrankes den Innenbereich immer auf der vorgewählten Temperatur halten soll und damit die volle Kühlleistung bezogen wird.

Licht

  • Selten genutzte Räume
    In Kellern und Abstellräumen, die nicht sehr oft begangen werden, lohnt sich der Einsatz von Bewegungsmeldern mit einer integrierten Beleuchtungseinrichtung.
    Der Einsatz von Energiesparlampen bringt in diesen Bereichen nicht den gewünschten Effekt, da diese nur im Dauereinsatz Strom sparen und bei kurzen Schaltzyklen nicht die gewünschte Lebensdauer erreichen.
  • Oft genutzte Räume
    Hier lohnt sich der Einsatz von Energiesparlampen. Diese oft teuren Anschaffungen lohnen sich zwar erst nach längerer Benutzungszeit, jedoch bringt eine lange Lebensdauer die Sicherheit, dass sich die Investition für den Benutzer rechnet.
  • Richtige Lichtstärke
    Die Leistungen der Glühlampen in Wohn- und Arbeitsbereichen sowie in Abstellräumen sollten auf das notwendige Maß reduziert werden. Dabei lassen sich bis zu 30 % des Beleuchtungsstromes einsparen.

Kochen

  • Speichereffekte der Herdplatten
    Beim Kochen mit Strom sollten die Speichereffekte der Herdplatten, unabhängig davon, ob herkömmlicher E-Herd oder mit Ceranfeld, genutzt werden. Dies bedeutet rechtzeitig den Herd aus- oder runterschalten und die in der Herdplatte gespeicherte Wärme für den Kochvorgang nutzen.
  • Wasser erhitzen
    Kleine Mengen an Wasser zu erhitzen dauert auf dem Herd oft lange. Sehr wirtschaftlich arbeiten hier spezielle Wasserkocher, die schnell sind und wesentlich weniger Strom verbrauchen.

Spezielle Urlaubstipps

Ziehen Sie bei allen Geräten, die eine Standbyfunktion haben, den Stecker aus der Steckdose. Dies dient nicht nur dem Stromsparen, sondern schützt auch vor Überspannung bei Blitzschlag.

Vor vielen Urlaubsreisen ist der Kühlschrank so oder so leer. Dies sollten Sie nutzen und, bevor Sie abfahren, den Kühlschrank richtig abtauen lassen und erst nach dem Urlaub wieder einschalten. Ein abgetauter Kühlschrank verbraucht bedeutend weniger Strom.

Strombetriebene Wasserboiler sollten ausgeschaltet werden. Durch das ständige Aufheizen wird unnötig Strom verbraucht.


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