Zertifikat vom Bundesumweltministerium für 2.092 Tonnen CO2-Ersparnis

Sie sind bei der BEW für das Projekt zuständig (v.l.n.r.): Tim Nienhaus, Günter Iding und Marius Buß

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative ersetzte die Bocholter Energie- und Wasserversorgung (BEW) im ersten Halbjahr 700 herkömmliche Gasentladungslampen in der Straßenbeleuchtung durch LED-Leuchten. Durch sie wird der CO2-Ausstoß erheblich verringert, nämlich um 104,6 Tonnen im Jahr. Da die Lebensdauer der LED-Leuchten bei 20 Jahren liegt, beträgt die Gesamtersparnis 2.092 Tonnen.

Darüber erhielt die BEW jetzt ein Zertifikat vom Bundesumweltministerium. Günter Iding, Straßenbeleuchtungsplaner bei der BEW, und die beiden Straßenbeleuchtungsmonteure Marius Buß und Tim Nienhaus zeigten es gestern selbstbewusst bei einem Fototermin. Schließlich steckte viel Arbeit dahinter, es zu bekommen. Nicht nur die Planung war recht zeitaufwendig, sondern auch die Montage. Sie wurde nicht fremdvergeben, sondern von den beiden Monteuren erledigt.

Die gleiche Aufgabe kommt auf die drei BEW-Mitarbeiter demnächst nochmals zu. Bis Ende des kommenden Winters sollen diesmal 800 herkömmliche Lampen durch LED-Leuchten ersetzt werden. Die CO2-Ersparnis beträgt 3.093 Tonnen. Hinzu kommt die Stromersparnis von rund 90 Prozent (bisheriger Verbrauch: 295.500 kWh, zukünftiger Verbrauch: 33.300 kWh).

Auch dieses Projekt wird vom Bundesumweltministerium gefördert, und zwar mit ebenfalls rund 50.000 Euro. Es wird bei der Behörde unter den Förderkennzeichen 03K05861 und 03K05878 gelistet. Die gesamten Projektkosten liegen bei 360.000 Euro.