Historische Fahrradausstellung in der Bocholter Innenstadt

(Stadtmarketing-Gesellschaft, 26.04.2017) In der Zeit vom 28. April bis zum 21. Mai 2017 werden historische Fahrräder in den Shopping Arkaden, im Kundencenter der BEW, in der Volksbank-Filiale Nordstraße und in je einem Leerstand in der Nord- und Osterstrasse ausgestellt. Die Fahrräder kommen aus dem Deutschen Fahrradmuseum in Bad Brückenau.

Am Mittwoch wurden die 50 Exponate per LKW aus Bad Brückenau angeliefert. Besondere Vorsicht war beim Transport und beim Entladen geboten, da die alten Räder keinen Schaden nehmen sollten. An den verschiedenen Standorten wurden die Räder dann aufgestellt und mit entsprechenden Erklärungen ausgestattet. Zuständig für die Ausstellung in Bocholt ist seitens des Deutschen Fahrradmuseums Ria Glaue, die am Mittwoch mit ihren Mitarbeitern in Bocholt unterwegs war. "Wir sind gern mit einigen Exponaten in Deutschland unterwegs. Und in diesem Jahr sind wir sozusagen durchgehend auf Tour, da der Geburtstag des Fahrrades doch in einigen Gegenden intensiv beachtet wird - auch in Bocholt," freut sich die Fahrradexpertin.

In Bocholt werden verschiedene historische Fahrradexponate gezeigt. Das Besondere sind hier der Nachbau der Laufmaschine nach Drais (1817), das Tretkurbelrad aus Frankreich ca. (1868), das Hochrad "Goldschmidt & Pirzer" (ca. 1884), der "Rex" Fahrradhilfsmotor (ca. 1951), der "Peugeot"- Safety mit Vollgummibereifung (ca. 1890) und das "Swing-bike" Reitrad der Fitnessbewegung (80iger Jahre).

Zu bieten hat das Deutsche Fahrradmuseum aus Bayern über 230 historische Fahrräder und weitere Exponate aus den Bereichen Fahrradzubehör, Reklame, Vereinswesen, Fahrradmotorisierung, Radrennsport, muskelbetriebene Kinderfahrzeuge und "Kunst und Fahrrad". In Bocholt werden davon rund 50 Exponate zu sehen sein. Seit 2004 werden in Bad Brückenau 200 Jahre Fahrradgeschichte ausgestellt und erlebbar gemacht.

Das Jahr 1817 markiert den Beginn der Fahrradgeschichte mit der Erfindung der Laufmaschine von Karl Friedrich Drais. Sein Ziel war es ein Verkehrsmittel zu schaffen, mit dem Menschen unabhänig von Maschinen und Tieren eine unkomplizierte Mobilität ermöglicht wurde. Über die Jahrhunderte hinweg gab es zahlreiche verschiedene Bauarten vom Hochrad mit Holzrädern bis hin zu unserem sportlichen Alltagsfahrrad, so wie wir es heute kennen.

Das Stadtmarketing freut sich eine solche Ausstellung in die Fahrradstadt Bocholt holen zu können, denn hier steht das Fahrrad als Fortbewegungsmittel an erster Stelle. Die Ausstellung wird von den Shopping Arkaden, der Werbegemeinschaft Bocholt, der Volksbank Bocholt eG und der Bocholter Energie- und Wasserversorgung unterstützt.